Über tausend Besucher tobten sich im Spielkulturlabor von Lalalab aus

Spiele sind mehr als nur Zeitvertreib und Gedaddel. Dieser These haben wir mit einem Spielkulturlabor zur Langen Nacht der Computerspiele Ausdruck verliehen.

Am 11. Mai 2019 konnten an der HTWK Leipzig vor allem klassische Videospiele aus unterschiedlichen Facetten erlebt werden. Mit dem Spielkulturlabor haben wir einen Blick über den Tellerrand ermöglicht und neue Perspektiven auf die Interaktion und Auseinandersetzung mit dem Spiel an sich geboten.  

Verschafft euch selber einen Eindruck von dem schönen Abend in unserem Recap-Video:

 

Dort seht ihr, wie auf 80 qm und in entspannter Atmosphäre in unserer kuratierten Ausstellung Spiele entdeckt werden konnten, die sich nicht mit Controller oder Tastatur und Maus steuern lassen, sondern durch die eigene Stimme, das Pusten in Ventilatoren oder einen High Five mit seinem MItspielenden. Dabei war nicht nur spielerisches Geschick, sondern auch Teamgeist gefragt. 

Auf der Bühne zeigte Stefan Schubert welche narrativen Techniken Entwickler in Videospielen wie Bioshock Infinite oder The Long Dark als Teil des Leveldesigns einsetzen um Geschichten zu erzählen. Danach überraschte Rudolf Inderst in seinem Vortrag über Ideologie und Spiele unsere Besucher*innen damit, dass jedes Spiel Werten und moralischen Vorstellungen folgt — selbst Tetris. 

Ein weiteres Highlight stellte die interaktive Lego Golden-Trike-Racingshow mit Uwe Fischer dar. Hier konnten vier Teams ihre Kreativität und unter Beweis stellen, indem sie ihre selbst kreierten Trikes gegeneinander fahren ließen.

Wir freuen uns sehr über die große und positive Resonanz zu unserer Veranstaltung. Mit dem Feedback unserer Besucher*innen und der Aussteller planen wir derzeit schon eifrig die nächste Veranstaltung – lasst euch überraschen!